Im nördlichen Teil des Golfs von Euböa bin ich kreuz und quer herumgesegelt und habe mir die einzelnen Buchten , Häfen und Ankerplätze  erkundet –  gefühlsmäßig wie wenn man durch die Kärntnerstraße schlendert  und sich die verschiedenen Geschäfte anschaut .

Die kleinen Hafenanlagen waren meist mit einheimischen Booten vollgestopft und  so wurde halt  außerhalb geankert.

In Raches lag in an einer Boje –( welche die Andaria etwas  zerkratzt hat da Wind und Strömung dort gegeneinander arbeiten)   – dafür  konnte ich  spektakuläre Aktionen bei den Kitesurfern beobachten.

Auch SpiegeleierQuallen soll es geben.

 

Die Thermalquellen von Loutra Edipsou waren   sehenswert wenn auch der Ankerplatz,  vor der exclusiven  Stadt,  etwas ungemütlich war.  Da lagen  um Mitternacht noch viele Leute im  heißen Thermalwasser – es war schon dunkel und die Szene hatte etwas Zombiehaftes an sich. Ich wollte mich in der Früh reinwerfen aber um 06:30 h war schon reger Betrieb – da fahre ich halt im Winter  in eine österr. Therme.

 

 

Die Bucht nördlich von Limni erfüllte meine Erwartungen komplett –„ 1 Bucht  + 1 Taverne + 1 Boot“.

Zwischen Limni und Politika erwischten mich  unglaubliche Hammerböen – mit Windhosen welche das Wasser 30 Meter in die Höhe saugten und Sprühnebel wie Schneeverwehungen erscheinen ließen. In Politika wehte  wieder mäßiger Meltemi  als wenn nichts gewesen wäre – eben  unberechenbares Griechenlandwetter und leider hatte ich keine Hand frei zum Fotografieren.

 

Die (39 m  breite Durchfahrt)  der Schiebebrücke von Chalkis  ist Aufgrund der heftigen Strömungen eine echte Herausforderung  – vom  Anlegen, Bezahlen CustomOffice  ( €36,–), vorstellig werden PortPolice,  Ablegen um Mitternacht  und dann mit Schwung durch die Strömung der Engstelle  und mitternächtliches Anlegemanöver  in der kleinen Marina  im Süden  –  hat alles bestens geklappt  und der Adrenalinschub konnte mit  Bier reduziert werden (es war das letzte Gösser !!!) – ein abenteuerlicher langer Tag.

Jetzt habe ich mir zwei gemütliche Tage mit Dusche, WC, Strom, Wasser  und nettenNachbarn  am Schwimmsteg wirklich verdient und kann die Schlechtwetterphase gemütlich und sicher überbrücken.

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