Ghostwriter – M.

Am 21.05.2017 um 7:30 Uhr setzten wir unsere Reise Richtung Samos fort. Karl meinte, dass laut seinen Wetterstudien wir den größten Teil segeln werden. Aber leider traf das nicht zu – um noch rechtzeitig vor dem Einbruch der Dunkelheit  auf der Insel  anzukommen mussten wir den Motor zu Hilfe nehmen.

Um ca. 18:00 Uhr setzten wir vor der Ortschaft Pythagoreion vor zwei Katamaranen den Anker und machten uns noch einen netten Abend. Karl wusste, dass der Wind in der Nacht drehen wird und hatte genügend Abstand zu diesen großen Wasserfahrzeugen miteinberechnet.  Um 7:00 Uhr in der Früh hörte ich wie er mich rief. Ich kroch aus meiner Koje und lief im Pyjama an Deck. Unser Schiff war knapp davor mit einem der Katamarane zusammen zu stoßen. >Maria halt bitte Abstand! < sagte Karl, während er bereits den Motor angeworfen hatte und den Anker einholte. Ein Franzose stand bereits auf seinem Boot (angeblich nackt – mir ist das nicht einmal aufgefallen) und schaute verängstig über seine Reling nach unten.  Der  Besitzer des Kats hatte offensichtlich 80 Meter Ankerkette gelegt und ist uns,  nachdem das Schiff sich  gedreht hat, viel zu nahe gekommen. Wir wollten sowieso in die nahe liegende Marina fahren und haben dies dann auch gleich getan.

Von der Marina Samos  spazierten wir dann gemütlich in den touristischen aber entzückenden Ort Pythagoreion. Die Lokale sind schon alle offen aber natürlich nur mäßig besucht. Die Entscheidung welches der Restaurants wir aufsuchen sollten ist uns nicht leicht gefallen.

Am 24.05.2017 Verließen wir die Marina Samos und fuhren noch auf eine Nacht zu der offenen  Bucht Limnionas .

 

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