Die Vulkaninsel Nisyros liegt ca  18 km südlich von Kos.  Im Prinzip ein Vulkan der eigentlich mit viel Grün an den Außenhängen aufwarten kann.

Der Hafen Pali  war voll  und so ankerte ich  im Westteil des Hafens.  Am nächsten Tag wurde ein sehr guter  Platz frei und dann lag  die Andaria längsseits an der Mole und auch die Stromversorgung wurde improvisiert.

Jetzt hieß es die Umgebung wieder zu erkunden – nachdem wir schon 2010 – auf dieser  sehr interessanten Insel waren.

 

Die verlassene aber teilsanierte Kuranstalt bildet einen markanten Punkt der die Ansteuerung des Hafens vereinfacht.

Am 02.05. fuhr ich zeitig mit einem gemieteten  Roller zum Hauptkrater und war der erste Besucher – als ich mich einbremste wurde noch schnell  der Kassenladen geöffnet.

 

Nicht nur der Hauptkrater sondern auch die ganze Umgebung mit den Nebenkratern  wurde bei brütender Hitze stundenlang  erkundet und der schwefelige Geruch erinnerte an Baden bei Wien.  Es rauchte oder dampfte aus den Erdlöchern  und auch ein brodeln und zischen war zu vernehmen – ich fühlte mich auf dem Untergrund nicht wirklich wohl da er stellenweise irgendwie schwammig wirkte. Wie mir ein Einheimischer erklärte atmet der Vulkan und gefährlich  würde es nur werden wenn er längere Zeit die Luft anhält –  kommt mir irgendwie bekannt vor 😉

Als nächstes marterte ich den Roller rauf nach Nikia – eine sehr malerisches aber auch scheinbar unbewohnte Ansiedlung am Bergkamm. Zum Glück war eine Taverna offen  –so ähnlich muss es sein  wenn man eine Oase entdeckt und dazu noch kaltes  Mythos vom Fass.

In Emporios war die nächste Foto Session angesagt und die Sony Systemkamera – großzügig von Maria  überlassen –   wurde weiter strapaziert.

Obwohl es  schon  relativ spät war wurde der Roller nochmals  durch  die engen Gassen  von Mandraki,   zum Kastello,  raufgejagt.  Besuchszeiten von 08:00-15:00 h  konnten mich nicht aufhalten und  in der blauen Stunde gelangen ein paar stimmungsvolle Bilder.  Nachdem der Roller zurückgegeben war konnte ich noch eine Dusche organisieren  denn so unrasiert konnte der 36  Hochzeitstag nicht zu Ende gehen.

Ein Fußmarsch ins 5 km  entfernte Mandraki , mit Besuch des Klosters  war die Mühe auf jedem Fall wert – vielleicht als kleines Training für den Jakobsweg!

In den  engen Straßen von Mandraki duftet es nach Oregano, Tomaten , Knoblauch und wie man sehen kann wurde auch das Abendessen schon zum Trocknen aufgehängt.

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