Leinen los – bis Griechenland ist der Weg sehr weit – wie immer, wenn man ein Ziel und wenig Zeit hat, kommt der Wind genau von der falschen Richtung. Aber wir ließen uns nicht beirren. An manchen Tagen waren wir bis zu 12 Stunden unterwegs. Von Izola fuhren wir Richtung Kroatien, wo wir in der Bucht Dalja ankerten und danach ging es Richtung Italien nach Ravenna – Rimini – Ancona – St. Maria d. Mare – Peskara – Termoli – Vieste – Bari – bis Brindisi.

In Ravenna wurde endlich der Haarschnitt – gegen den sich Maria so lange gewehrt hatte – erledigt. Auf dem Steg bei gutem Wind  und Sonnenschein wurden die  grauen bzw. weißen Haare kurzerhand auf sportliche bzw. schüttere  12 mm reduziert.

Einigen Gewittern sind wir buchstäblich in letzter Minute entronnen.  Man konnte sehen, wie sich die Blitze entluden und auch das Donnern war bedrohlich nahe.  Andreas war schon im Ölzeug, um das Steuer im Regen zu führen, aber es blieb bei einem Streifschuss – da haben unsere Schutzengel ganze Arbeit geleistet. Es waren teilweise lange und anstrengende Tage, aber wir wollten trotz unpassender Winde (doppelbödig 😉  nicht allzusehr dem Zeitplan hinterherhinken.

Unglaublich, mit welch einfachen Mitteln Maria Brötchen oder eine Jause  zaubern kann – da gab es öfters Szenenapplaus .

Die Landgänge wurden outfitmäßig von den Damen kategorisiert und da konnte männlicherseits  -Dresscode mäßig –  bei weitem nicht mitgehalten werden. Bei der Ansage A-Garnitur  lief es einigen kalt über den Rücken.

Ein Damoklesschwert  in Form einer O-Bag  (Handtasche)  schwebte immer über uns –  es muss ein O-Bag-Store gefunden werden und eine außergewöhnliche Handtasche konfiguriert werden, da setzte Madeleine kompromisslos QM-Prioritäten. Als auch diese Mission auf „completed“  gesetzt werden, konnte fiel einigen ein Stein vom Herzen.

 

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