Vor der Abreise mussten noch viele Arbeiten, wie Reling montieren,  Zweitanker montieren,  Maschine im Echtbetrieb testen,  Echolot justieren,  Funkantenne einrichten, das neue Vorsegel setzen, erledigt werden. Des Weiteren war die Impellerpumpe undicht und musste vom vorbestellten Mechaniker getauscht werden – die erste Diagnose war: Simmering, kein Problem und dauert eine Stunde – dann kam der Chef und erzählte, die Welle  muss eingeschickt, geschweißt und CTC nachgedreht werden – hat halt länger gedauert und das Dreifache gekostet. Zudem hatte ich das Gefühl, hier sind „Friseure“  am Werk.

Als besondere Hürde entpuppte sich das Stellen des Mastes. Der Termin war gebucht, es war alles kontrolliert und auch die Monteure waren organisiert. Als ich jedoch sagte, ich brauche eine Bestätigung für die Versicherung über den ordnungsgemäßen Zustand des Riggs, wurde plötzlich alles sehr kompliziert. Die Leitungen müssen speziell kontrolliert werden und das kann natürlich nicht in Kürze erledigt werden. Man kann auch nicht sagen was es kostet, aber so eine gründliche Untersuchung kann schon einige Wochen in Anspruch nehmen ???.
Der Mast wurde dann bei wenig Wind aufgestellt und alles hat problemlos funktioniert. Da ich jedoch des Meisters Angebot der Mastkontrolle abgelehnt habe, wurde ich von ihm und seinen Mitarbeitern geschnitten.

Einräumen,  putzen,  verstauen, umräumen,  putzen, auspacken, überziehen,  einkaufen, auspacken,  vorbereiten für die Übernachtung zu sechst, Bettzeug, Schwimmwesten überprüfen und waschen,  Wäsche für viele Wochen einordnen (vom Badeschlapfen bis zum Bergschuh),  4 PCs und Tablets verstauen,  putzen, Gepäck für 4 Personen unterbringen……..   –   alles von Maria  perfekt gemanagt –  höchste  Bewunderung!

Madeleine und Andreas wurden uns punktgenau von Renate und Gottfried angeliefert  und somit griff schon Aufbruchsstimmung  um sich.

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